Grundlagen

Wie entsteht eigentlich der Preis einer Kryptowährung?

Warum schwankt der Kurs so stark? Wie Angebot, Nachfrage und Handelsplätze zusammenwirken – und warum es keinen einen „richtigen“ Preis gibt.

Es gibt nicht einen Preis

Jede Börse hat ihr eigenes Orderbuch, also ihre eigene Liste offener Kauf- und Verkaufsangebote. Der „Kurs“, den du irgendwo siehst, ist meist ein Durchschnitt über mehrere Handelsplätze.

Deshalb weicht der Preis, den du tatsächlich bezahlst, fast immer etwas von der angezeigten Zahl ab. Dazu kommen Gebühren und die Spanne zwischen An- und Verkaufskurs.

Warum die Ausschläge so heftig sind

Der Markt ist im Vergleich zu Aktien- oder Anleihemärkten klein, er hat keine Handelszeiten und keine Unterbrechungen. Es gibt keine Aufsicht, die den Handel aussetzt, wenn es hektisch wird.

Ein großer Teil des Handels läuft zudem mit geliehenem Geld. Wenn Kurse fallen, werden solche Positionen automatisch geschlossen — was weitere Verkäufe auslöst. So entstehen die bekannten Kaskaden innerhalb von Minuten.

Was das praktisch bedeutet

Kursverläufe der Vergangenheit sagen nichts über die Zukunft. Jede Darstellung, die aus einem vergangenen Anstieg einen künftigen ableitet, ist Werbung, keine Analyse.

Auf dieser Seite findest du deshalb bewusst keine Kursziele, Prognosen oder Einschätzungen zur Marktlage. Das wäre Anlageberatung — die ist erlaubnispflichtig, und ich habe diese Erlaubnis nicht.

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Passt dazu

Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine Beratung im Einzelfall. Er stellt keine Anlageberatung, Anlagevermittlung, Steuer- oder Rechtsberatung dar. Kryptowerte sind hochvolatil, ein Totalverlust ist möglich.